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Überbetriebliche Ausbildung für auszubildende Medizinische Fachangestellte im 3. Ausbildungsjahr

Die Bezirksärztekammer Pfalz bietet (als einzige Kammer in Rheinland-Pfalz) seit 1993 für ihre auszubildenden Arzthelferinnen bzw. medizinischen Fachangestellten im 3. Ausbildungsjahr eine überbetriebliche Ausbildungsmaßnahme an:

Für wen ist die überbetriebliche Ausbildung gedacht?

Grundsätzlich ist die überbetriebliche Ausbildung für alle Azubis gedacht, da unser Angebot an Kursen fächerübergreifend ist.

Auszubildende, die in Schwerpunktpraxen, (Augen, Haut, HNO, Labor, Radiologie usw.) ihre Ausbildung absolvieren, sollten in jedem Fall an dieser Maßnahme teilnehmen, da diese Auszubildenden zwar Spezialwissen haben, jedoch oft Defizite in der allgemeinen ärztlichen Praxis aufweisen.

Die überbetriebliche Ausbildung orientiert sich an der aktuellen Prüfungsordnung und wird die Auszubildenden besonders auf die praktische Prüfung vorbereiten. Die Mehrzahl der Dozenten ist auch in den Prüfungsausschüssen der Bezirksärztekammer Pfalz tätig.

Ausbildungsprogramm:

Medizinkurs I und II:
Intensive Vorbereitung auf die praktische Prüfung:

Patientenvorbereitung /-Einweisung /Durchführung von Formen der physikalischen Therapie

Patientenvorbereitung / Durchführung von Spirometrie;

Patientenvorbereitung / Durchführung von Inhalationstechniken

Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, verschiedene Ableitungen, Vorschriften, Überwachung, RR-/Pulsmessung, Fehlerquellen

Bereitstellen / Aufziehen von Spritzen (Hygienevorschriften), Injektions-arten/techniken bei sc,ic,im,iv; Erkennen von Komplikationen

Infusionsvorbereitung, Überwachung

Ordnungsgemäßes Richten für kleinere chirurgische Eingriffe: (entsprechend der Hygienevorschriften, Patientenbegleitung, Patientennachsorge, Entsorgung, Wiederaufbereitung),

Labor: diverse Blutentnahmen richten + entsprechende Hygienevorschriften; kleines/großes Blutbild, BKS, HK, EDTA-Röhrchen, Gerinnungsteste, Blutzucker (+ theoretische Kenntnis weiterer Diabetes Teste), Urin-Untersuchungen: Combur 9, Sediment, Urikult; Besprechung / Durchführung Hämoccult

Sofortmaßnahmen bei Notfällen; Kenntnisse über Notfallmedikamente, Notfallkoffer

Verbandstechniken: Wundversorgung allgemein (Technik, Hygienevorschriften, primäre/sekundäre Wundheilung).

Verbände bei Distorsionen: Funktionsstellungen, Verbände zur Ruhigstellung: Daumen, Handgelenk, Ellbogen, Knie, Knöchel Desault-Verband (Schulter),

Kompressionsverbände: Technik; Langzug - / Kurzzugbinde.

Abrechnungsübungen: am PC: Kenntnis der gängigen Formulare; Formulare ausdrucken; Verordnungsformulare, Menge, Ankreuzmöglichkeiten, Sprechstundenbedarf sowie BG-Unfallmeldungen handschriftlich erstellen.

Grundkenntnisse GOÄ: erstellen einer Rechnung (Ziffern werden angegeben), Kenntnis der Steigerungssätze je nach Leistung.

Anmeldung:
Versand der Anmeldeunterlagen erfolgt jeweils spätestens im September direkt an die Ausbildungspraxis.

Kosten:
Die Teilnahmegebühr beträgt 90,-- €, die mit der Anmeldung fällig ist und i. d. R. vom Arbeitgeber getragen wird.

Beginn der Maßnahme:
Meistens nach den Herbstferien. Die genauen Termine werden den angemeldeten Teilnehmerinnen nach erfolgter Anmeldung mitgeteilt.

Wo und wann findet die Maßnahme statt?
Der Medizinkurs I und II an zwei Samstagen, jeweils in der Zeit von 9.00 – 15.00 Uhr, im Hause der Bezirksärztekammer in Neustadt.

Freistellung:
Gemäß § 7 des BBiG ist die Auszubildende für die Maßnahme freizustellen, sofern sie an dem Kurstag normalerweise arbeiten würde.

Sonstiges:
Jede Teilnehmerin erhält ein ausführliches Skript mit Arbeitsblättern. Nach Beendigung des Kurses erhält die Teilnehmerin spätestens am Tag ihrer praktischen Abschlussprüfung ein Zertifikat (regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt).

Stand: 29.06.2017

Ihr Ansprechpartner


Herr Bachtler
Tel.: 06321 92 84 - 59
E-Mail


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