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Aktuelles
Änderung von § 37 Heilberufsgesetz Rheinland-Pfalz

Am 24.02.2016 ist im Heilberufsgesetz des Landes Rheinland-Pfalz in § 37 Abs. 2 eine Änderung in Kraft getreten.

 

Seit diesem Zeitpunkt darf, in Umsetzung einer EU-Richtlinie, mit der Weiterbildung erst begonnen werden, wenn „die Ärztin oder der Arzt eine ärztliche Grundausbildung nach § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 der Bundesärzteordnung in der Fassung vom 16. April 1987 (BGBl. I S. 1218) in der jeweils geltenden Fassung abgeschlossen hat oder über einen gleichwertigen Ausbildungsstand oder einen gleichwertigen Kenntnisstand, der durch Ablegen einer Kenntnisprüfung nachzuweisen ist, verfügt."

 

Dies hat zur Folge, dass Ärzte mit Berufserlaubnis bis zur Feststellung des gleichwertigen Kenntnisstandes durch ein Gutachten oder eine Kenntnisprüfung keine Zeiten mehr im Krankenhaus oder in der Praxis, ableisten können, die auf die Weiterbildung angerechnet werden.

 

Allen Ärztinnen und Ärzte, die ihre Berufserlaubnis vor dem 24.02.2016 erteilt bekommen haben, können die ärztlichen Tätigkeiten, die sie Rahmen dieser Berufserlaubnis absolvieren, bis zum Ablauf dieser Berufserlaubnis, längstens jedoch bis zum 23.02.2018, im Rahmen einer Einzelfallenscheidung, auf die Weiterbildung durch die zuständige Bezirksärztekammer angerechnet werden.

 

Für alle, die nach dem 24.02.2016 Ihre Berufserlaubnis erhalten haben, bedeutet dies, dass bis zur Feststellung Ihres gleichwertigen Kenntnisstandes ärztliche Tätigkeiten, die Sie in Deutschland absolvieren nicht auf Ihre Weiterbildung anerkannt werden können.

 



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